Training

Ein reduzierter Trainingszustand des Körpers ehöht das Risiko von Verletzungen im Alltag und beim Sport, sowie das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen.

Insbesondere nach Verletzungen und Operationen mit langen Ruhephasen und der Ruhigstellung eines Gelenkes hat Training einen hohen Stellenwert. Um den Körper wieder auf alltägliche und sportliche Belastungen vorzubereiten, ist es notwendig, das Training entsprechend eines Stufenplanes aufzubauen. Durch einen speziell für Sie angepassten Trainingsplan können Sie die Rehabilitation beschleunigen ohne sich dabei zu Überlasten.

Beim Wiederaufbau nach Verletzungen spielt aber nicht nur Maximalkraft eine Rolle, sondern insbesondere auch die Koordination und Schnellkraft. Wenn Sie zum Beispiel nach einer Kreuzbandoperation in dem Stadium sind, in welchem Sie Ihre Maximalkraft wieder aufgebaut haben, kann es dennoch sein, dass Ihre Muskeln, wenn Sie von einer Stufe runter springen, zu langsam sind und Ihr Knie muskulär nicht geschützt ist. Die Wahrscheinlichkeit einer Retraumatisierung des Kreutzbandes ist dann sehr hoch. Durch ein Training der Schnellkraft wird dieses Risiko verringert.

Training spielt eine wichtige Rolle bei:

  • Knorpel-, Bandscheiben- und Meniskusverletzungen
  • Bänder- und Kapseleinrisse (Kreuzband, Sprunggelenk, Schultergelenksverletzungen, …)
  • Brüche
  • Sehnen- und Muskelverletzungen (Muskelfaserrisse, Sehnenrisse)
  • Luxationen (z.B. Schulter)
  • Wiederherstellung der physiologischen Gelenks- und Muskelfunktion nach allen operativ versorgten Verletzungen des Bewegungsapparates
  • Überlastungsbedingte Beschwerden (Sehnenverkalkung und Sehnenansatzbeschwerden wie Tennisellbogen, Achillodynie, …)
  • Gelenksersatz z.B. im Knie-, Hüft- oder Schultergelenk
  • Muskeldysbalancen
  • Skoliosen und Haltungsschwächen
  • Hinkmechanismen
  • Sturzprophylaxe